
Whenwhat
Termine, die ankommen
Wer Veranstaltungen plant, kennt das Problem: Das Programm ist gut, der Newsletter ist verschickt, der Post ist gemacht – und trotzdem verpassen die Leute Termine. Nicht weil sie sich nicht interessieren, sondern weil aktives Nachschauen aufwändig ist und irgendwann vergessen geht. whenwhat löst das: Veranstalter verwandeln ihren Kalender in eine abonnierbare Seite, das Publikum trägt sich einmal ein, und jeder neue Termin erscheint automatisch in Google Calendar, Apple Calendar oder Outlook.

Eine App für jeden, der Programm hat
Theater, Festivals, Sportvereine, Schulen, Weingüter, Chöre, Marktfahrer: Veranstaltungskalender gibt es in allen Formen und Grössen. whenwhat funktioniert für alle. Veranstalter verbinden ihren bestehenden Kalender per ICS-Link oder pflegen Termine direkt in der Web App. Öffentliche Kalender für das Publikum, interne für das Team – alles auf einer Plattform, ohne Setup, ohne Code. Das Publikum abonniert mit einem Klick und braucht keine App, keinen Account, keine erneute Anmeldung.
Jede Visual Identity. Auf Abruf.
Ein Jazzclub in Bern sieht anders aus als ein Weingut im Wallis oder ein Stadttheater in Wien. Diese Bandbreite visuell sauber abzubilden – ohne dass eine Kalenderseite wie eine generische Kalenderseite aussieht – war eine der zentralen UX-Design-Herausforderungen. Wir haben ein System entwickelt, das Farben, Typografie und Logo vollständig variabel hält und trotzdem auf jeder Seite kohärent und professionell wirkt. Der Veranstalter bringt seine Identität mit. whenwhat macht daraus eine Seite, die wirkt, als wäre sie genau für ihn gebaut.

Triviales Problem. Komplexe Lösung.
Kalender klingen nach einem gelösten Problem. Sind sie nicht. Allein das ICS-Format, das Google Calendar, Apple Calendar und Outlook verbindet, verhält sich in verschiedenen Clients subtil unterschiedlich. Dazu kommen Datums- und Zeitformate: Im Deutschschweizer Raum schreibt man «Dienstag, 12. August», in der Westschweiz «mardi 12 août», im DACH-Raum gibt es weitere Varianten, im Englischen wieder andere. Was einfach klingt, muss in der Softwareentwicklung für jede Sprachregion, jeden Kalender-Client und jede Zeitzone korrekt gelöst sein. Wer einmal tief in Event-Handling eingetaucht ist, hört auf, es trivial zu nennen.
Auftraggeber und Auftragnehmer in einem
Normalerweise arbeiten wir für Kunden, die ein Briefing mitbringen: ein Problem, einen Scope, eine Erwartung. Bei whenwhat sitzen wir auf beiden Seiten des Tisches. Wir stellen die Fragen und wir müssen sie beantworten. Das bringt eine eigene Art von Reibung mit sich – produktive, aber ungewohnte. Wie einigt man sich auf einen Namen, wenn alle gleichberechtigt mitreden? Wie viel steckt in Markenrecherche, Namensrecht und Domainregistrierung, bevor die erste Zeile Code geschrieben ist? Wie denkt man ein Produkt anders, wenn man weiss, dass man es selbst verkaufen muss? Und das alles parallel zum laufenden Agenturgeschäft. whenwhat hatte immer zweite Priorität – und musste trotzdem vorankommen. Das hat uns gelehrt, was es heisst, ein Produkt wirklich zu besitzen.
Credits
Unsere Leistungen: Idee, Naming, Branding, Konzeption, UI Design, Softwareentwicklung, Marketing, Vertrieb, Unterhalt
Kundin: Milk Interactive AG
Plattformen: Web